Beste Farblaserdrucker im Test 2018

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farblaserdrucker

Farblaserdrucker kannte man früher nur aus dem Büro. Doch die geschickten Helfer finden sich schon längst in normalen Haushalten wieder. Außerdem sind sie viel kleiner und kompakter geworden und machen so den Tintenstrahldruckern echte Konkurrenz. Farblaserdrucker sind super geeignet um schnelle und scharfe Textdrucke herzustellen. Dazu sind sie nicht nur für Menschen gemacht, die viel drucken und das Gerät sehr häufig im Einsatz ist. Sondern auch für Personen die sehr wenig drucken. Da bei z.B. Tintenstrahldruckern schnell das Problem entsteht, dass bei seltenem Gebrauch die Farbe eintrocknet. Deshalb können Farblaserdrucker für Jedermann von Nutzen sein.

In diesem Farblaserdrucker Ratgeber erfahren Sie genau, wie ein Farblaserdrucker überhaupt funktioniert und aus welchen Einzelteilen er besteht. Außerdem wird alles über die Unterschiede zwischen den Farblaserdruckern selbst und zu normalen Tintenstrahldruckern erklärt. Wenn Sie überlegen sich einen neuen Drucker zu kaufen, sind sie hier genau richtig. Denn Farblaserdrucker haben einiges zu bieten. Um diesen Dschungel an Informationen durchblicken zu können, haben wir hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Am Ende finden sie die Top 5 der besten Farblaserdrucker im Test mit Rezension und Vor- und Nachteilen.

Der Druck ist eine sehr alte Technik. Die ersten Druckverfahren waren Stempel und Rolltechniken im 4. Jahrtausend v. Chr. in Ägypten und Mesopotamien. Sie wurden zur Versiegelung benutzt. Auf der ganzen Welt fingen Erfinder an, an ihren druckverfahren zu arbeiten. Der erste Druck mit beweglichen Lettern, war von Bi Sheng 1040, für den Buchdruck. Erst 1440, kam Johannes Gutenberg mit beweglichen Lettern. Allerdings waren diese aus Blei. Heutzutage unterscheiden wir die unterschiedlichsten Druckverfahren. Es hat sich hier eine Menge Entwickelt.

Wie funktioniert ein Farblaserdrucker?

Ein Farblaserdrucker ist eine Maschine, kleiner als z.B. ein Umzugskarton. Es können damit Ausdrucke angefertigt werden, die entweder vom Computer gesendet werden, per Kabel übertragen oder z.B. Kopiert werden. Die meisten Geräte sind Multifunktionsgeräte. Das heißt, dass sie z.B. auch Kopieren oder Faxen können. Dass die Drucker Farblaserdrucker genannt werden, bedeutet nun allerdings nicht, dass Buchstaben und Ähnliches auf das Papier gelasert werden. Es bedeutet, dass der Laser einen bestimmten Bereich entlädt und so beim durchrollen des Papieres nur der gewünschte Teil Farbe bekommt. Dies geht allerdings sehr ins Detail. Ein Farblaserdrucker, funktioniert einfach in einer etwas anderen Variante, als der normale Tintenstrahldrucker. Doch im Endeffekt druckt ein Farblaserdrucker einfach Tinte auf Papier.

Doch was heißt das jetzt genau?

Farblaserdrucker bestehen im inneren aus einer Walze, durch die das Papier hindurchgerollt wird. Meist darüber sitzt eine Entwicklereinheit. Dazu gehört das Gehäuse mit den Tonerpartikeln (also der Farbe) und einer Transferwalze. Das wichtige sind nun allerdings die Bildtrommel und der Korona Draht. Durch letzteren fließt eine hohe Spannung und es kommt zur Ionisation der umliegenden Luft. Es bilden sich negativ geladene Ionen also Atome, die mehr Elektronen als Protonen besitzen. Diese Elektronen setzen sich nun an die Bildtrommel und dadurch ist die Oberfläche negativ geladen. Nun dreht sich die Trommel und es wird die komplette Oberfläche negativ geladen. Durch die Laserdiode werden mithilfe eines hexagonal drehbaren Spiegels nun die Stellen auf der Bildtrommel markiert, die später keine Tonerpartikel bekommen sollen. Dies ist der wichtige Punkt, denn jetzt befinden sich auf der Bildtrommel nur noch die geladenen Teile, die nicht vom Laser getroffen wurden. Die Tonerpartikel sind positiv geladen und werden an die negativ geladenen Teile, an die Bildtrommel gezogen. Das Papier wird auch elektrostatisch geladen. Allerdings höher als die Bildtrommel. So gelangen die Tonerpartikel genau an der richtigen Stelle auf das Papier. Die Tonerpartikel liegen dann allerdings noch locker auf dem Papier auf. So kann das Papier noch nicht herausgegeben werden. Deshalb wird das Papier mit Tonerpartikeln durch eine Fixiereinheit gepresst. Diese besteht aus zwei Walzen. Eine davon ist heiß. So werden die Tonerpartikel durch Hitze und Druck auf das Papier gebracht.

Aus welchen Teilen besteht ein Farblaserdrucker noch?

Ansonsten gleicht ein Farblaserdrucker einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker. Es gibt einen Teil, in den man das Papier einfüllt. Manchmal legt man dies auch in eine Klappe ein. Dann gibt es ein Menü Feld, mit dem man verschiedene Einstellungen treffen kann. Dort wählt man z.B. meist aus, ob es ein farbiger oder schwarz/weißer Druck werden soll oder ob einseitig oder beidseitig gedruckt wird. Weiter gibt es eine große Glasscheibe, auf der das zu kopierende Dokument gelegt wird, mit dem dazugehörigen Schutzdeckel. Darunter befindet sich der Scanner, der das Dokument einließt. Viele Geräte führen von Haus aus noch ausklappbare Halter, damit die Blätter nach dem Druck nicht wild in der Wohnung bzw. im Büro herumfliegen.

Besonderheiten von Farblaserdruckern

Oft wird der Drucker im Haushalt nicht oft genutzt und wenn, dann doch etwas Wichtiges ansteht, funktioniert er nicht. Das kann bei einem Farblaserdrucker nicht passieren. Denn meist liegt das Problem an eingetrockneter Tinte und der seltenen Benutzung. So setzen sich auch Farbreste anderswo im Drucker fest und verstopfen das System. Doch nicht nur, dass die Tinte nicht eintrocknen kann ist von Vorteil. Allerdings ist ein Farblaserdrucker perfekt für Menschen, die ihren Drucker eher selten benutzen, dann aber auch mit Leistung rechnen möchten. Weiter hat ein Farblaserdrucker einen extrem guten Textdruck. Das heißt er kann sehr fein und sehr scharf drucken. Weiter sind Farblaserdrucker in der Regel schneller als normale Tintenstrahldrucker. Dadurch, dass die Farbe durch Hitze auf das Papier gepresst wird ist das Papier bzw. die Farbe darauf viel Beständiger und verwischt deutlich geringer bei Feuchtigkeit oder Sonneneinstrahlung. Jedoch sind Farblaserdrucker natürlich nicht nur für Leute die sehr wenig Drucken geeignet, sondern gerade auch für Leute, die sehr viel Drucken müssen. Etwas schlechter fallen Farblaserdrucker allerdings aus, wenn es um Fotodruck geht.

Unterschiede von Laserdruckern

Es gibt zwei große Kategorien von Laserdruckern. Das sind einmal die schwarz/weiß Drucker. Diese können nicht in Farbe drucken und eignen sich somit nur, wenn wirklich nur Text gedruckt werden soll. Doch meist wird doch etwas Farbe benötigt um z.B. nochmal optisch abgrenzen zu können.

Deshalb bieten, vor Allem für den Hausgebrauch, Farblaserdrucker, aus der zweiten Kategorie, eine meist bessere Alternative. Diese können natürlich auch in schwarz drucken und sind nicht nur auf farbige Drucke spezialisiert. Für Fotos in hoher Qualität sind Tintenstrahldrucker jedoch besser geeignet, da sie eine höhere Auflösung haben. Das der Druck von Text bei Laserdruckern trotzdem besser ist, liegt am Prozessende. Nämlich das Einbrennen auf das Papier. So kann nichts Verlaufen und alles bleibt scharf.

Druckerzubehör und Funktionen

Neben dem Anschaffungspreis ist ein wichtiger, weiterer Faktor natürlich der Preis für die Druckerpatronen. Diese trocknen zwar nicht aus, verbrauchen sich jedoch bzw. gehen trotzdem leer. Hier gehen die Preise stark auseinander, ähnlich wie bei den Tintenstrahlpatronen. Auch hier gibt es die Möglichkeit Patronen von anderen Herstellern zu nutzen, wenn sie kompatibel für das jeweilige Gerät sind. Bei den Ersatzteilen sieht es anders aus. Es kommt häufig vor, dass ein ersetzen eines Teils teuer sein kann als das nachkaufen eines neuen Gerätes. Im Papier liegen keine Unterschiede. Es gibt Spezialpapier, dieses muss jedoch nicht genutzt werden. Dann haben die Laserdrucker noch Kabel für Strom und Internet. Die meisten modernen Geräte sind allerdings WLAN fähig.

Bei den Funktionen sollte man auf die eigenen Vorlieben achten.

Eine Funktion, die sehr wichtig sein kann, ist der Duplex-Druck. Das heißt, dass ein Blatt Papier auf der Vor- und Rückseite bedruckt werden kann. Händisch kann dies sowieso erfolgen, wenn der Drucker dies allerdings automatisch macht, müssen die Blätter nicht gewendet werden. Für manche mag das nicht Notwendig sein. Wer allerdings viel druckt und dabei Platz und Papier sparen will, sollte an die Duplex Funktion achten. Gerade bei einer Vielzahl von Seiten, ist man ohne Duplex Druck aufgeschmissen und hat schnell ein Chaos in seine Unterlagen gebracht.

Eine weitere wichtige Funktion, stellt der automatische Einzug dar. Dies ist wichtig, wenn viele Dokumente eingescannt werden müssen. Da der Scann Vorgang meist einen kleinen Augenblick dauert, kann es sehr nervenaufreibend werden, wenn man lange am Gerät steht und jedes Papier wieder einzeln einlegen und ausrichten muss. Es passiert schnell das man den Überblick verliert oder die Lust. Mit einem automatischen Einzug, können auf einmal mehrere Papiere in das Gerät gegeben werden und es zieht sich eines nach dem anderen aus dem Stapel heraus. So muss man nicht die ganze Zeit am Gerät mitarbeiten und kann sich auf andere Sachen konzentrieren.

Für viele mag dies nicht interessant sein, doch wer mit seinem Gerät auch Faxen möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass der Drucker dies auch kann. Hier gibt es Modelle mit und ohne Faxfunktion.

Nun muss außerdem geklärt werden, von welchen Geräten aus sie Drucken möchten.

Wenn der Drucker nicht WLAN fähig ist, muss er natürlich verbunden werden. Dies funktioniert entweder über ein direktes Kabel zum PC oder eine Kabelverbindung vom Drucker zum LAN-Anschluss. Wenn der Drucker über WLAN verfügt, ist es wesentlich einfacher Dateien auszudrucken. So muss auch kein langes Kabel durch die Wohnung verlegt werden bzw. Drucker und PC müssen nicht direkt nebeneinanderstehen. Um mit dem Handy drucken zu können muss meist eine App des Farblaserdrucker Herstellers geladen werden. Dann kann über WLAN bzw. Airprint oder NFC vom Handy ausgedruckt werden und je nach dem auch die gescannten Inhalte auf dem Handy angezeigt werden. Dies muss allerdings explizit mit dabei stehen. Ein gutes Feature sind außerdem, sogenannte Cardreader um SD oder Micro SD Inhalte ausdrucken, bzw. lesen zu können.

Je mehr Funktionen der Drucker mitbringt oder mitbringen soll, desto höher steigt meist allerdings auch der Preis. Hier muss überlegt werden welche Funktionen man benötigt um nicht den falschen Drucker zu kaufen.

Vor- und Nachteile von Farblaserdruckern

Vorteile

Farblaserdrucker sind einfach ideal für sehr sauberen Textdruck. Kleine Schrift verschmiert schnell und sieht unscharf aus. Durch die Wärmebehandlung wird jedoch sichergestellt das die Farbe genau da bleibt wo sie soll, so können kleine Zeichen sehr gut gelesen werden. Die Behandlung mit Hitze sichert dazu den Ausdruck. Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit sind zwar ein Problem, beim Farblaserdrucker passiert dies allerdings nicht so schnell wie beim herkömmlichen Tintenstrahldrucker. Wichtig ist vor Allem für Menschen die wenig drucken, das die Patronen nicht eintrocknen können. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Schnelligkeit. Gerade in Büros kann dies von Bedeutung sein. Es kann sich eine Schlange am Drucker bilden und womöglich warten auch noch wichtige Kunden auf ihre Papiere. Mit Farblaserdruckern passiert dies nicht so schnell. Wenn sie dann noch Duplex und automatischen Einzug als Funktion besitzen, merken sie gar nicht mehr, wie viele Probleme ein Drucker einem machen kann. Die laufenden Drucker Kosten können minimiert werden, da die Patronen oft wesentlich länger halten als bei einem Tintenstrahldrucker.

Nachteile

In der Anschaffung sind Farblaserdrucker meist etwas teurer als normale Tintenstrahldrucker für Zuhause. Durch die geringeren fortlaufenden Kosten kann dies jedoch wieder reguliert werden. Trotzdem sind die Patronen für Farblaserdrucker erst einmal teuer als beim herkömmlichen Drucker. Für den Fotodruck sind Farblaserdrucker erst einmal nicht ausgelegt, da machen sich Tintenstrahldrucker besser. Es muss entschieden werden in welcher Qualität und wie oft man hochauflösende Bilder drucken möchte. Für den normalen Hausgebrauch sind sie aber auch dafür gerüstet. Farblaserdrucker stoßen Feinstaub und Ozon aus. Die Hersteller und viele Test versprechen, dass dies durch bestimmte Filter und Vorgänge kein Problem sei. Besonders toll ist es allerdings auch nicht. Deshalb muss auf die eigenen Bedürfnisse geachtet werden. Mit einem höheren Stromverbrauch, im Gegensatz zum Tintenstrahldrucker, muss auch gerechnet werden.

Wann eignen sich Farblaserdrucker am besten?

Farblaserdrucker sind erst einmal für Jedermann geeignet. Es gibt allerdings zwei große Gruppen, für die ein Farblaserdrucker am meisten Sinn ergibt. Das sind einmal alle, die sehr selten Drucken. Farblaserdrucker sind prima, wenn der Drucker nicht häufig im Gebrauch ist. Da die Farbkartuschen nicht eintrocknen kann auch nichts passieren. Denn oft funktionieren Tintenstrahldrucker die lange nicht im Gebrauch waren, nicht besonders gut. Höchstens Staub könnte das Gerät beeinträchtigen, dies ist beim Tintenstrahldrucker aber genauso.

Dann gibt es noch die andere Gruppe, die besonders viel druckt und auf Schnelligkeit setzt. Dies können Privatpersonen zu Hause sein oder aber Büros bzw. Firmen oder Kleinunternehmer, die viel Text drucken müssen. In Büros macht sich ein Farblaserdrucker bezahlt, wenn viele Leuten, viel drucken möchten und unter Zeitdruck stehen. Das Ausdrucken von Dokumenten kann nervig sein und viel Stress abverlangen, wenn man darauf angewiesen ist ein Dokument auf Papier zu bringen. Durch ausgeklügelte Technik kann der Drucker viele Tätigkeiten übernehmen wie das Wenden des Papieres beim Duplex Druck oder das automatische einziehen fürs Scannen. Die Papiere sind sofort geordnet und zur Weiterbearbeitung bereit.

Wann eignet sich ein Tintenstrahldrucker besser?

Tintenstrahldrucker eignen sich besonders bei häufigem Gebrauch. Der Drucker sollte mindestens einmal in der Woche benutzt werden um ein gutes Ergebnis zu garantieren. Außerdem sind sie gut für Fotodrucke.

Wie suche ich den richtigen Farblaserdrucker aus?

Den richtigen Farblaserdrucker sucht man am besten nach den Funktionen aus. Neben dem Preis spielen die Funktionen und Eigenschaften die wichtigste Rolle. Man muss sich fragen wie oft man den Drucker benutzt und was man damit machen möchte. Für „Wenig Drucker“ eignet sich ein Gerät, dass nicht so viele Funktionen unterstützt. So kann man einiges an Geld sparen. Wo der Drucker aufgestellt werden soll, ist außerdem wichtig um einschätzen zu können ob eine Kabelverbindung ausreicht oder ob eine WLAN Funktion von Nöten ist. Beachtet werden sollte auch hier, die Ozon- und Feinstaubentwicklung. Ein Platz am Fenster ist hier sicherlich die bessere Lösung. Muss mit dem Smartphone gedruckt werden können, sollte man hier explizit darauf achten, dass der Drucker nicht nur die Funktion unterstützt, sondern das Handy auch kompatibel mit der Drucker Software ist. Die räumlichen Gegebenheiten sind nicht nur auf mögliche Verbindungen zu prüfen, sondern auch auf Platz. Farblaserdrucker werden zwar immer kompakter und so kleiner. Meist sind sie doch etwas größer als Tintenstrahldrucker und nehmen so auch mehr Fläche ein. Sollte der Farblaserdrucker auf den Schreibtisch oder auf einen Schrank, sollte dieser vorher genau ausgemessen werden. Wer oft und viel Duplex drucken möchte, sollte beim Kauf auf diese Option achten sonst entsteht schnell Frust und Ärger, wenn händisch gewechselt werden muss. So steht es auch mit dem Scannen. Bei häufiger Scanner Benutzung, von vielen Seiten auf einmal, ist ein automatischer Einzug, der zu scannenden Papiere, ein echter Lebensretter. Da die Laserdrucker auf Text ausgelegt sind, sind viele Modelle auch reine schwarz/weiß Drucker. Wer auch in Farbe drucken will muss beim Kauf darauf achten, sonst kann es schnell passieren, dass sie einen Drucker bekommen, der keine farbigen Ausdrucke herstellen kann. Wichtig ist natürlich auch die Faxfunktion, wenn dies gewünscht ist. Denn auch wenn der Drucker als Multifunktionsgerät ausgeschrieben ist, heißt dies noch lange nicht, dass der Farblaserdrucker auch faxen können muss. Das wichtigste nach dem Preis sind also die Funktionen. Wer nicht oft druckt sollte hier darauf achten, dass der Drucker nicht zu viel Schnickschnack mitbringt, um an Größe und Preis sparen zu können.

Wie pflegt man seinen Laserdrucker richtig?

Damit der Farblaserdrucker auch lange hält ist es wichtig, ihn hin und wieder etwas zu pflegen. Das meint einerseits den Gerätezustand. Befindet sich z.B. Staub im Drucker sollte dieser entfernt werden. Viele Teile lassen sich öffnen oder herausnehmen um in alle Ecken zu gelangen. So kann trocken oder ggf. mit einem feuchten Tuch der Staub entfernt werden und das Gerät kann mit einem Staubsauger vorsichtig abgesaugt werden. Auch auf den Einzug des Papiers und die Ausgabe sollte geachtet werden. Hier können sich Papierfetzen verfangen oder hingelangen. Manchmal befindet sich auch Staub in den zusammensetzbaren bzw. auseinanderklappbaren Teilen, wie dem Halter für die Papierausgabe. Wenn sich dort zu viel Dreck sammelt, wird das Papier manchmal nicht anständig eingesogen bzw. ausgegeben. Dadurch kann der Druck schief werden oder festklemmen. Um die Software des Gerätes sollte man sich außerdem kümmern. Dies kann alle paar Monate wiederholt werden. Meist zeigt der Drucker von alleine an das er ein neues Update benötigt und es kann über die PC Software eingestellt werden. Man sollte außerdem auf die Softwareaktualisierung des PCs selbst und der Druckersoftware achten. Eine behutsame Benutzung ist außerdem von Vorteil.

Wie lange hält ein Farblaserdrucker?

Das ist etwas schwieriger zu beantworten, denn es kommt stark auf die Beanspruchung an. Für den Büroalltag geht man von 3 bis 4 Jahren aus. Für den Heimgebrauch sieht dies natürlich nochmal anders aus. Hier können die Geräte locker doppelt so alt werden.

Doch nun geht es zum Testbericht der Farblaserdrucker 2018. Dies sind die Top Five der besten Farblaserdrucker mit Angeboten für Zuhause. Diese Geräte unterscheiden sich in ihren Größen, Leistungen und Funktionen. Dazu gehören Duplex Techniken, sowie Faxkomponenten.

 

1. Brother HL-3152CDW

Die Firma Brother wurde 1908 als Reparaturwerkstatt für Nähmaschinen in Japan gegründet und es fing mit einfachen Kettenstichnähmaschinen für Strohhüte an. Schnell wuchs das Unternehmen an und hat jetzt Firmensitze auf der ganzen Welt. Seit 1962 sogar in Deutschland. Doch sie sind nicht nur auf Nähmaschinen spezialisiert, sondern auch auf Drucker und Beschriftungsgeräte. Durch ihre Erfahrung und keine Angst vor Veränderung sind sie gerade im Druckerbereich sehr beliebt. Der Brother HL-3152CDW ist einer der besten Farblaserdrucker 2018 und deshalb sehr beliebt. Er ist ein elektrofotografischer Farbdrucker, hat einen 333 MHz Prozessor und eine 64 MB Speicher. Mit 41 x 46,5 x 24 Zentimeter ist er sehr klein und mit 17,8 kg liegt er im mittleren Bereich unter den Laserdruckern. Die Druckgeschwindigkeit liegt bei 18 Seiten die Minute mit einer Auflösung bis zu 2.400 x 600 dpi. Im Gegensatz zum nachfolgenden Brother Modell: HL-3142CW hat der Brother HL-3152CDW eine Duplexfunktion. Kann also selbstständig beidseitig Drucken. Deshalb kostet der Brother HL-3152CDW etwas mehr als der HL-3142CW. Der Brother HL-3152CDW ist im Preis Leistungsverhältnis einfach genial. Aufgrund der kompakten Größe passt er auch in jedes Arbeitszimmer. Dazu hat man bei der Firma Brother viele Möglichkeiten das Gerät auf die eigenen Wünsche anzupassen. Es gibt das Modell auch noch für etwas mehr Geld in einer Nummer Größer bzw. besser. Dann schafft er nicht nur 18 Seiten die Minute, sondern ganze 22. Der Brother HL-3152CDW wurde mit dem blauen Engel ausgezeichnet und gilt so als ressourcenschonend, geräusch- und emissionsarm.

farblaserdrucker

Vorteile:

  • Das Preis- und Leistungsverhältnis ist beim Brother HL-3152CDW einfach super
  • Dazu kann man wählen welche Funktionen man braucht und welche nicht
  • Er ist sehr solide und beständig und macht einen guten Eindruck
  • Je nach Anbieter erhält man bis zu 3 Jahre Garantie, dass ist ein weiterer großer Pluspunkt
  • Er verfügt über Wifi und eine USB Schnittstelle
  • Die Auszeichnung mit dem blauen Engel hebt ihn sehr hervor
  • Die Duplexfunktion

Nachteile:

  • Etwas kleinerer Speicher
  • Die Druckgeschwindigkeit ist nicht besonders schnell mit 18 Sekunden in der Minute
  • Leider etwas schwerer im Gewicht mit 17,8 KG

 

2. Brother HL-3142CW

Die Firma Brother hat jedoch nicht nur einen Farblaserdrucker im Sortiment, sondern eine Vielzahl Druckervarianten und Modelle. Der Brother HL-3142CW ist sozusagen der kleine Bruder vom Brother HL-3152CDW Farblaserdrucker. Seine Leistung gleicht dem des Brother HL-3152CDW. Der große Unterschied ist jedoch die Duplex Druck Funktion. Diese bleibt beim „kleineren“ Modell aus. Der Drucker hat jedoch die gleichen Masse von 41 x 46,5 x 24. Und auch sonst die gleichen Eigenschaften. Das die Duplex Funktion ausbleibt ist jedoch kein Nachteil. Durch das Ausbleiben dieser Funktion kann nämlich sehr gespart werden und sie ist natürlich nicht für jeden zwingend notwendig. Auch im Design sind sich die Brother Produkte sehr ähnlich. Das Gehäuse ist schwarz mit grauen Umrandungen.

farblaserdrucker multifunktionsgerät

Vorteile:

  • Er ist sehr solide und kompakt gebaut
  • Je nach Anbieter erhält man bis zu 3 Jahre Garantie
  • Der blaue Engel steht für ressourcenschonend, geräusch- und emissionsarm. Das ist wirklich ein großer Pluspunkt. Denn nicht bei allen Laserdruckern wird auf die Umwelt geachtet
  • Unterschiedliche Modelle bieten hier für jeden das richtige Gerät

Nachteile:

  • Der Brother HL-3142CW beherrscht den Duplex Druck nicht
  • Leider ist auch er mit 17,8 KG etwas schwerer als die anderen Modelle
  • Das Design ist nicht schlecht, könnte allerdings etwas schicker Aussehen wenn er in der Wohnung steht

 

3. Samsung Xpress SL-C430W/TEG

Samsung wurde 1938 in Südkorea als Lebensmittelhandel gegründet und erlebte seit dem einen großen Wandel. Lange sind sie jedoch durch ihre elektronischen Geräte bekannt und beliebt, dazu genießen einen sehr guten Ruf in der Branche. Der Name Samsung bedeutet „drei Sterne“ und die Zahl drei ist eine Glückszahl.

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Der Xpress SL-C430W/TEG ist mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 18 S./Min. in S/W und 4 S./Min. in Farbe im normalen Bereich. Druckqualität befindet sich bei bis zu 2.400 x 600 dpi, das ist super. Mobiles Drucken wird unterstützt, das heißt man kann auch mit dem Handy drucken. So ist es kein Problem „mal eben“ etwas Ausdrucken zu können. Mit nur 9,9 kg ist er wirklich ein Leichtgewicht und mit 38,2 x 21,1 x 30,9 cm ist er dazu noch sehr klein. Er hat ein schönes Design, dass nicht zu auffällig ist, elegant wirkt und nicht billig aussieht.

Vorteile:

  • Der Samsung Xpress SL-C430W/TEG ist etwas leichter mit nur 9,9 kg. Dies macht ihn etwas handlicher
  • Mobiles drucken wird unterstützt. Dies ist einfach genial, wenn man seine Multimediageräte voll ausschöpfen kann
  • NFC wird außerdem unterstützt
  • Durch das schlichte und elegante Design passt der Farblaserdrucker in jedes Zuhause. Super ist, dass er nicht weiter auffällt und so, gefühlt keinen Raum nimmt
  • Eine Druckqualität von bis zu 2400 x 600 dpi bringt dazu ein sehr gutes Ergebnis

Nachteile:

Der Samsung Xpress SL-C430W/TEG hat leider keine Duplex- oder Faxfunktion. Dies macht ihn jedoch nicht zu einem schlechten Drucker. Wer allerdings mehr Funktionen wünscht sollte sich bei den anderen Testsiegern umschauen

 

4. HP Color LaserJet Pro M281fdw

Seit dem 1 November 2015 wurde HP Inc. von Hewlett-Packard abgespalten. Deshalb steht HP nun nicht mehr für Hewlett-Packard. Der sitzt von HP Inc. liegt in Kalifornien. Trotz der vielen Änderung hält sich HP beständig mit an der Spitze der Druckerhersteller. Der Color LaserJet Pro M281fdw ist ein wahres Multifunktionstalent. Er kann neben dem Drucken, Scannen und Kopieren auch Faxen und verfügt über eine WLAN, Duplex und Airprint Funktion. Es wird explizit auf die gute Konnektivität hingewiesen. Der Color LaserJet Pro M281fdw hat einen eingebauten Farbtouchscreen, der die Bedienbarkeit sehr erleichtert. Außerdem fällt er positiv durch seinen geringen Stromverbrauch auf. Seine Druckgeschwindigkeit liegt bei bis zu 21 S./Min in Farbe und schwarz/weiß. Die Geschwindigkeit ist somit solide.

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Seine Druckqualität befindet sich bei 600 x 600 dpi und er besitzt die Maße 42 x 42 x 33 Zentimeter. Mit 14 KG liegt er im Vergleich zu den meisten Farblaserdruckern im oberen Mittelfeld. Seine Speicherkapazität von 256 MB macht ihn auch für Büros attraktiv.

Vorteile:

  • HP Color LaserJet Pro M281fdw hat eine Speicherkapazität von stolzen 256 MB
  • Er zeichnet sich durch seinen geringen Stromverbrauch aus
  • Duplex beherrscht er ebenfalls, dies kann sehr entlastend sein
  • Sehr gute Konnektivität
  • Multifunktionstalent durch WLAN, AIRPrint und Duplex Technologie

Nachteile:

  • Die Druckqualität ist in Ordnung, könnte allerdings auch besser ausfallen
  • Der HP Color LaserJet Pro M281f ist leider mit 14 KG etwas schwerer. Dies muss allerdings kein Problem sein
  • Seine Maße sind außerdem etwas größer, mit 42 x 42 x 33 Zentimeter

 

5. Samsung Xpress SL-C480W/TEG

Samsung hat neben dem Xpress SL-C430W/TEG noch einen weiteren Farblaserdrucker im Angebot. Hier zeigt sich wieder die Vielfältigkeit des Unternehmens. Der Xpress SL-C480W/TEG hat noch eine eingebaute Faxfunktion an Board. Weiterhin bietet er eine Druckgeschwindigkeit von Bis zu 18 S./Min. in S/W und 4 S./Min. in Farbe. Mit einer Qualität von bis zu 2400 x 600 dpi ist er mit dem Xpress SL-C430W/TEG gleich auf. Kopieren und Scannen kann er natürlich auch. Jedoch ist er durch die integrierte Faxfunktion etwas teurer. Das Spannende am Samsung Xpress SL-C480W/TEG ist allerdings die Abmessung, mit nur 24 x 24 x 10. Dies kann kaum unterboten werden. Dazu wiegt er nur ganze 2 KG. Da kann kein Drucker mithalten. Trotz seiner kleinen Maße schlägt sich der Samsung Xpress SL-C480W/TEG bestens gegenüber den anderen Druckern in Qualität und Standhaftigkeit.

farblaserdrucker mit scanner

Vorteile:

  • Wer faxen möchte aber kein großes Gerät bei sich Zuhause aufstellen will, sollte unbedingt einen Blick auf den Samsung Xpress SL-C480W/TEG werfen
  • Durch seine kleinen Maße und das Federgewicht von 2 KG kann man ihn sogar sehr einfach mitnehmen
  • Er hat eine ausgezeichnete Druckqualität trotz mini Maße
  • Alle notwendigen Anschlüsse sind vorhanden und es kann sofort gestartet werden
  • Toll ist auch die NFC Funktion

Nachteile:

  • Der Preis ist etwas höher
  • Die Druckgeschwindigkeit könnte in Farbe etwas schneller sein. Doch für Zuhause ist er bestens gerüstet