Blutdruckmessgerät Test 2019

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Blutdruckmessgerät

Nicht wenige Menschen leiden heutzutage unter hohem oder niedrigem Blutdruck und miteinhergehend sind oft schwerwiegendere Erkrankungen. Um Herr über diese Lage zu werden und eine gute, präzise Kontrolle über seinen Körperzustand zu erlangen sollte Ein Blutdruckmessgerät im Haushalt nicht fehlen. In diesem Artikel klären wird über die Vorteile und den Nutzen eines solchen Gerätes auf. Wir widmen uns kurz der historischen Entwicklung und werden verschiedene Typen und Modelle vergleichen. Somit kann eine wichtige Entscheidungshilfe für den Kauf eines Produktes vermittelt werden.

Die Geschichte der Blutmessung und der Blutdruckmessgeräte

blutdruckmessgerät oberarmDie erste Messung des Blutdrucks fand 1713 von Stephen Hales statt. Um den Blutdruck medizinisch zu belegen und zu messen, führte Hales ein Glasrohr in die Halsschlagader eines Pferdes ein. Dabei konnte er beobachten wie sich das Blut im Rohr verteile und auf welche Höhe es anstieg. Dabei konnte Stephen Hales ebenso den Einfluss der Atmung auf die Blutdruckhöhe beschreiben. Diese Art der Blutdruckmessung nennt man heute direkte Messung, oder invasive Blutdruckmessung. Diese Messung kann auch beim Menschen angewandt werden, und ist sogar die genaueste Art der Messung. Allerdings bestehen große Gefahren von Blutungen, Infektionen und Nervenverletzungen, da dabei ein Katheter mit Drucksensor in eine punktierte Ader eingeführt werden muss.

Die indirekte Blutdruckmessung gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts. Erfinder dieser Methode war der italienische Arzt Scipione Riva-Rocci im Jahre 1896. Hierfür dient ein mechanisches Gerät, welches aus Manschetten besteht, die Schläuche mit einem analogen Messgerät und einem Gummiball verbunden ist. Typischerweise wird diese Art der Blutdruckmessung am Oberarm durchgeführt. Mit dem Gummiball wird solange Luft aufgepumpt, bis das Blut nicht mehr fließen kann, sobald jedoch das Blut wieder abfließen kann entstehen Geräusche, welche mit einem Stethoskop oder durch das Erstasten des Pulses gemessen werden können.

Man unterscheidet hierbei zwischen systolischem und diastolischem Druck.
Systolischer Druck ist jener Druck, der angezeigt mit, wenn diese Geräusche das erste Mal wahrnehmbar sind. Man spricht dann von einer akustischen Messung. Der diastolische Druck im Gegenzug wird bei Verschwinden des Geräuschs, indem Der Druck der Manschette den minimalen Druck der Arterie unterschreitet.

Das Ertasten des Pulses, haptische Messung genannt, hat die gleichen Funktionen wie die akustische Messung, wird aber bei lauten Umgebungsgeräuschen angewandt. So zum Beispiel im Rettungsdienst.

Des Weiteren gibt es noch die oszillometrische Messung, bei der die Vorgehensweise den vorhergegangenen gleich ist. Dabei werden allerdings die Schwingungen gemessen, welche an der Arterienwand entstehen.

Einheit der Blutdruckmessung

Früher wurde die Stärke des Blutdrucks durch eine Quecksilbersäule angezeigt. Die Maßeinheit dafür lautet Millimeter-Quecksilbersäule (mmHg). In der Europäischen Union ist dies die gesetzlich vorgeschriebene Einheit zur Blutdruckmessung.

Typen von Blutdruckmessgeräten

Es gibt vier unterschiedliche Typen von Blutdruckmessgeräten. Wie wir bereits oben erwähnten gibt es auf Grund der historischen Entwicklung die beiden Typen der Nicht-invasiven Messgeräte und der Traditionellen Messgeräte.

Nicht-invasive Messgeräte und traditionelle Messgeräte

Dabei handelt es sich um die klassischen Arten der Blutdruckmessung mit einer Manschette, Gummi-Ball und einem Manometer, zum Anzeigen des aktuellen Drucks. Sie werden am Oberarm angebracht, über den Pump-Ball wird ein Druck so lange erzeugt, bis kein Blut mehr fließt. Beim Abfließen des Blutes können dann die Wirbelungsgeräusche wahrgenommen werden und mit Hilfe von denen der Blutdruck mit einem Stethoskop gemessen werden.

Die moderneren Typen sind die digitale Blutdruckmessung und die invasive Blutdruckmessung.

blutdruckmessgerät handgelenkDie digitale Messung erfolgt Halbautomatisch, oder vollautomatisch. Bei der halbautomatischen Variation wird vom Untersuchenden die Manschette manuell aufgepumpt. Hingegen wird bei der vollautomatischen Messung die Manschette vom Gerät selbst aufgepumpt. Die Messung des Blutdrucks erfolgt bei diesen beiden Typen am Oberarm oder dickt oberhalb des Handgelenks, vor allem bei kleineren Geräten.

Die Funktion bei diesen Geräten ist für den Patienten sehr einfach. Zuerst wird die Manschette am Oberarm angelegt, danach wird per Knopfdruck der Start der Messung getätigt. Bei vollautomatischen Messgeräten pumpt nun die der Batteriebetrieb sich von selbst auf und mittels eines Sensors wird beim Ablassen der Luft der Blutdruck sowie ebenso die Herzfrequent registriert. Bei sehr aufwendigen, professionellen Geräten werden ebenso Herzrhythmusstörungen wahrgenommen. Bei einer Messung am Handgelenk muss beachtet werden, dass das Gerät auf Herzhöhe gehalten werden muss, da sonst auf Grund von zusätzlichem hydrostatischem Druck der Blutsäule ein falsches Messergebnis angezeigt werden würde.

Invasive Blutdruckmessgeräte werden vor allem in der Intensivmedizin zur intraarteriallen Blutdruckmessung angewandt. Dies erlaubt Medizinern das kontinuierliche, automatische Aufzeichnen des Blutdrucks.

Als Zusammenfassung kann gesagt werden, dass ein Blutdruckmessgerät eine Kombination aus Manschette und Mini-Computer ist, welche üblicherweise am Oberarm angebracht wird. Ein befestigter Senso kann somit den Druck messen, welchen das Blut hat. Moderne Geräte besitzen ebenso die Eigenschaften, den Puls und Herzrhythmusstörungen zu messen und anzuzeigen.

Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Die Genauigkeit der Messwerte. Je nachdem, für welchen Verwendungszweck ein Blutdruckmessgerät angeschafft wird, müssen die Blutdruck-Werte mmHg genauer oder etwas weniger genau sein.

Sehr genaue Werte sind vor allem dann von Nöten, wenn der Anwender unter schweren Fällen von Bluthochdruck,- oder Blutniederdruck leidet. Dies macht ein ständiges Überwachen und Aufzeichnen des Blutdrucks notwendig, und hierfür müssen die Werte sehr genau sein. Wenn der Anwender allerdings nur gelegentlich seinen Blutdruck kontrollieren will, reichen auch Geräte, deren Genauigkeit um einige mmHg abweichen.

Die Manschettengröße ist ebenso nicht zu vernachlässigen. Je nach Körperbau benötigt der Anwender einen größeren Manschetten-Durchmesser. Bei Blutdruckmessgeräten für das Handgelenk liegt die Standartgröße zwischen 13,5 bis 21,5 Zentimeter. Bei Geräten, deren Anwendung für den Oberarm ist, beginnt das Minimal bei 22 Zentimeter und geht rauf bis zu 43 Zentimeter.

Allerdings gibt es ebenso Messgeräte mit auswechselbarer Manschette oder mit speziellen Manschettengrößen, falls der Umfang des Anwenders nicht den Standart-Maßen entspricht.

Der interne Speicher ist ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Kriterium, den es vor den Kauf eines Blutdruckgerätes zu beachten gilt. Dieser Punkt ist insbesondere dann wichtig, wenn die Messungen über einen längeren Zeitraum überwacht und kontrolliert werden soll, insbesondere bei Hoch,- Niedrigblutdruck. Bei gelegentlichen Kotrollmessungen wird das Kriterium der Größe des Internen Speichers eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Im Allgemeinen ist die Größe des internen Speichers sehr unterschiedlich, manche Geräte besitzen bloß Speicher für 30 Werte, andere hingegen für 500 Werte. Allerdings speichert auch nicht jedes Messgerät Datum und Uhrzeit der Messung ab. Für eine genaue Kontrolle und Aufzeichnung müssten dazu noch handschriftliche Aufzeichnungen gemacht werden.

Und nicht zu guter Letzt soll auch die Handhabung einfach und simple sein. So kann das Blutdruckmessgerät noch so viele tolle Zusatzfunktionen haben, wenn es zu unübersichtlich ist und die Bedienung zu schwierig, wird keiner lange damit Freude haben. Bei manchen Geräten werden die Werte bereits auf einer Skala eingeordnet, dies hilft vor allem Anwender, die sich nicht so gut mit den Blutdruckwerten auskennen. Ebenso gibt es manche Geräte mit Bluetooth-Funktion, so können die Messergebnis auf ein mobiles Gäret wie etwa Smartphone oder Tablet übertragen werden. Doch jeder sollte hier für sich überlegen, wie komplex oder doch simple sein Gerät beschaffen sein sollte.

Die richtige Anwendung

Selbst die besten Geräte können keine korrekten Werte angeben, wenn der Anwender falsch misst und die Anwendung nicht beherrscht. Vor allem zwei Punkte gilt es hierfür zu beachten. Einerseits das richtige Anlegen des Gerätes an der richtigen Körperstelle und zweites die korrekte Körperhaltung. Das Messgerät sollte immer auf Höhe des Herzens positioniert oder gehalten werden, um keinen falschen Druck zu erzeugen. Beim Anlegen von Messgeräten am Handgelenk gilt zu beachten, dass der Bildschirm nicht wie eine Uhr auf der Außenseite, sondern auf der Innenseite des Armes liegen muss. Auch sollte die Manschette nicht direkt am Handgelenk, sondern etwa eine Fingerbreite dahinter befestigt werden. Des Weiteren gilt es, vor allem bei Oberarm-Blutdruckgeräten die Muskeln zu entspannen. Ebenso sollten Ablenkungen während der Messung vermieden werden, dazu zählen optische Ablenkungen wie das Beobachten der Messergebnisse, wie ebenso Sprechen.

Die Hersteller von Blutdruckmessgeräten

Es gibt acht renommierte Hersteller von verschiedensten Arten von Blutdruckmessgeräten. Natürlich gibt es weitaus mehr, allerdings zeichnen sich diese acht Marken durch hochwertige Produkte aus, welche mit Funktion, Lebensdauer, Genauigkeit und Preis überzeugen.

  • Aponom – Eine Marke der WEPA Apothekenbedarf GmbH & Co KG. Sie vertreibt vor allem Messgeräte für das Handgelenk und für den Oberarm
  • Beurer – Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts vertreibt dieser Konzern Blutdruckmessgeräte. Ihre Spezialisierung liegt auf Elektro-Geräte für Gesundheut und Wohlbefinden
  • Bosch + Sohn GmbH & Co KG ist ein aus Deutschland stammendes Unternehmen. Auf diese Firma geht auch das erste Blutdruckmessgerät für den Selbstgebrauch zurück, welches am Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Heute vertreiben sie ausschließlich Blutdruckgeräte für professionellen Gebrauch und Hausgebrauch
  • Medisina – Eine Aktiengesellschaft von einer aus Deutschland stammenden Firma. Seit 2011 stellen sie vermehrt Blutdruckmessgeräte mit integrierter Bluetooth-Funktion her
  • Omron – ein japanischer Konzern, welcher neben anderen Sparten auch medizinische Geräte produziert und herstellt. Bei den Blutdruckgeräten sind sie vor allem Auf Messgeräte für Handgelenk und Oberarm eingestellt
  • Panasonic – eine 1918 gegründete, japanische Aktiengesellschaft, welche auf verschiedenste, elektronische Geräte spezialisiert ist. Darunter zählen auch Geräte für die Medizin
  • Sanitas – Ist ein Tochterunternehmen der Hans Dinslage GmbH, welche der Firma Beurer angehört. Die vertriebenen Produkte sind zum Teil baugleich wie jene, der Hauptfirma
  • Tensoval – Dabei handelt es sich um eine Marke des deutschen Unternehmens Hartmann Gruppe. Bekannt mit der Produktion von Wundverbänden, entwickelt dieses Unternehmen heute eine groß aufgestellte Auswahl an medizinischen Geräten und Zubehör
  • Visomat – die Marke der UEBE Medical GmbH erlang 1890 große Bekanntheit, als sie zum Erfinder des ersten, hygienischen, verkapselten Fieberthermometers wurde. Heute unterhält die GmbH viele Marken, welche allesamt auf medizinische Produkte spezialisiert sind
  • Withings – Ein aus Frankreich stammendes Unternehmen für Elektronik der Unterhaltungsbranche. Zu ihren Auflagen gehören vor allem medizinische Geräte, welche sich per Bluetooth-Funktion mit mobilen Geräten verbinden lassen. Die Firma wurde 2016 von Nokia gekauft und übernommen

Kriterien für Blutdruckmessgerät-Kauf und Test

m Folgenden gehen wird auf einige Blutdruckmessgeräte näher ein. Sie allesamt wurden von Stiftung Warentest getestet und beziehen Kunden-Rezensionen vom Onlinehändler Amazon mit ein.

Die Kriterien von Stiftung Warentest waren vier Punkte:

  • Messgenauigkeit: Es wurde eine Gruppe von 32 Frauen und Männern gewählt, mit verschiedenen Eigenschaften ihres Blutdrucks, mit hohem,- und niedrigem Blutdruck. In unterschiedlichen Reihenfolgen wurde so das Gerät getestet, als Vergleichsmessung erfolge eine Quecksilberblutdruckmessung. Insgesamt wurde jedes Gerät pro Person sechs Mal getestet
  • Wiederholungsgenauigkeit: Dafür wurde Vergleichsmessungen an einem Simulator vorgenommen, wobei jedes Gerät zehn Mal in Folge getestet wurde
  • Störanfälligkeit: Geräte und ihre Funktion wurden bei schwacher Batterie ober bei mehrmaligen Stürzen von Tischhöhe überprüft
  • Handhabung: Dazu wurden von fünf Anwendern und einer Fachperson das Gerät mit Bezug auf die Gebrauchsanleitung und den täglichen Gebrauch überprüft. Ebenso wurden Anzeigen, Bedienelemente, sowie Batterie,- bzw. Akku-Laufzeit beobachtet. Bei Geräten mit Bluetooth-Funktion wurden ebenso die dazu vorhandenen Apps auf mobilen Geräten installiert und auf Gebrauch überprüft

Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk

Der Testsieger bei Geräten für das Handgelenk: Omron RS2

Der Testsieger bei Blutdruckmessgeräten für das Handgelenk ist eindeutig der Omron RS2 mit der überragenden Bestnote Sehr Gut.

Vorteile:

  • Hohe Messgenauigkeit
  • Leicht und handlich
  • Anlegehilfe
  • Geringe Messdauer
  • Sehr preisgünstig

Nachteile:

  • Speicher ohne Datum und Uhrzeit
  • Mittelmäßige Batterielaufzeit
  • Nur für Standartgrößen geeignet

Die Vorteile:

Der Omron RS2 ist ein Blutdruckmessgerät, welches mit hoher Mess,- und Wiederholungsgenauigkeit zu überzeugen weis. Auch ebenso die Störanfälligkeit ist kaum vorhanden bis sehr gering. Zwar ist es sehr einfach gestaltet und bietet kaum Zusatzsfunktionen, dafür mag es aber mit seinem günstigen Preis voll zu überzeugen. Schon bereits ab 21 € kann dieses Produkt au Amazon erworben werden. Das Gesamtpaket mag sehr zu überzeugen und aus diesen Gründen ist der Omron RS2 Blutdruckmessgerät – Testsieger. Zu den Vorteilen dieses Messgerätes zählen auch die Anzeigen von Puls, systolischem und diastolischem Druck, sowie unregelmäßiger Herzschläge. Ebenso ist die benötigte Dauer der Messung mit 29 Sekunden vergleichswese sehr gering. Dies ist möglich, dass bereits in der Aufpumpphase die Messung beginnt. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass der Arm für kürzeren Zeitraum dem Druck ausgesetzt ist.

blutdruckmessgerät oberarm testDas Gesamtgewicht des Gerätes beträgt bloß 120 ramm, womit es wirklich handlich und leicht ist. Auf Grund seiner einfachen Bedienung eignet es sich prima für den täglichen Gebrauch. Die Ergebnisse der Messungen werden gut lesbar und in großen Zahlen auf dem Bildschirm wedergegeben. Ebenso sind die Zahlen und Knöpfe im Allgemeinen gut sichtbar, bzw. gut zu bedienen. Die Stromversorgung erfolgt durch zwei AAA Batterien, somit benötigt es keinen speziellen Akku. Der interne Speicher erlaubt es, bis zu 30 Messwerte abzuspeichern, womit eine längerfristige Überwachung möglich ist. Mit einer speziellen Intelli Wrap Manschette besitzt der Omron RS2 eine Anlegehilfe, um etwaige Anlegefehler zu vermeiden.

Die Nachteile:

Der interne Speicher mag zwar mit 30 Speichereinheiten aufwarten, jedoch werden ältere Speichereinträge überschrieben und gelöscht. Ebenso fehlt eine Datums,- und Uhrzeitanzeige im Speicher. Daher ist es ratsam zusätzlich handschriftliche Vermerke zu führen. Ebenso werden am Gerät keine Mittelwerte angezeigt. Auch ist des Weiteren kein Ampelsystem vorhanden, welches zu hohe oder zu niedrige Werte dementsprechend signifikant widergeben würde. Die Manschette ist leider nicht austauschbar, wodurch sie nur für Personen geeignet ist, deren Armgelenks-Umfang im Bereich des Standards liegt. Dies bedeutet 13,5 Zentimeter bis 21,5 Zentimeter können eingestellt werden. Das schlechteste Ergebnis erzielte dieses Gerät bei der Batterie-Laufzeit. Batterien müssen dementsprechend oft getauscht werden.

Oberarmmessgerät Testsieger – Boso Medicus X

Vorteile:

  • Präzise Messergebnisse
  • Kurze Lebensdauer
  • Langer Batterielaufzeit
  • Klein, leicht und handlich

Nachteile:

  • Nur für dünne Oberarme
  • Speicher ohne Datum und Uhrzeit

Der Boso Medicus X mag mit hoher Mess,- und Wiederholungsgenauigkeit überzeugen. Bedienungselemente sind einfach und simpel gestaltet und über einen einzigen Knopf zu steuern. Dieses Gerät ist mit der Note Sehr Gut Stiftung Warentest Testsieger für Blutdruckmessgeräte, welche am Oberarm angebracht werden.

Vorteile:

Zu den ganz großen Vorteilen des Boso Medicus X zählt die extrem hohe Genauigkeit bei den Messungen. Selbst bei wiederholter Messung gibt es keine Abweichung der Messergebnisse. Mit bloß 21 Sekunden ist die Messdauer dieses Geräts extrem kurz, welches den Arm für kürzere Zeit mit dem Druck belastet. Ebenso verfügt dieser Blutdruckmesser über eine Anzeige für Herzrhythmusstörungen. Daneben vermag es auch den Puls, den systolischen und den diastolischen Druck anzuzeigen. Die Stromversorgung erfolgt über vier AA Batterien, somit wird kein spezieller Akku benötigt. Der Stromverbrauch ist sehr gering, was einen Tausch der Batterien nur selten nötig macht. Das Gerät ist also sehr stromsparend. Der Speicher verfügt über eine Kapazität für 30 Speichereinheiten, ist jedoch nur für einen Nutzer geeignet. Ein Speicher-Tauschen zwischen verschiedenen Nutzern ist nicht möglich. Ebenso überzeugt das Gerät mit seiner kleinen, komplexen Form. Die Steuerung erfolgt über einen einzelnen Knopf, was zu einer simplen Hantierung des Gerätes führt. Ebenso erfolgt die Anzeige der gemessenen Werte in großen und deutlich lesbaren Zahlen am Bildschirm. Ebenso wird die verbleibende Batterielaufzeit angezeigt. Für den täglichen Gebrauch eignet sich der Boso Medicus X somit hervorragend.

Im Kauf ist dieses kostengrüstig und zählt zu den besten Blutdruckmessgeräten für Oberarm auf Amazon. Es ist bereits ab 40 € zu erstehen.

Nachteile:

Zu den Nachteilen zählt eine nicht austauschbare Manschette. Somit ist sie nur für Oberarme geeignet, welche innerhalb der Standartnormen von 22 Zentimeter bis 32 Zentimeter liegen. Ebenso vermag das Gerät leicht störanfällig zu sein, daher gilt es besonders darauf zu achten, es nicht unsachgemäß zu verwenden oder fallen zu lassen. Beim Speicher gibt es leider keine Datums,- oder Uhrzeitanzeige. Daher sollte bei längerem Aufzeichnen des Blutdrucks eine handschriftliche Notiz vorgenommen werden.

Des Weiteren erlauben wird uns für spezielle Wünsche oder Gegebenheiten noch diverse Kauf-Empfehlungen abzugeben, die auf bestimmte Wünsche der Anwender einfacher anzuwenden sind.

Für Geräte mit sehr genauen Messergebnissen:

  • Omron RS2 Blutdruckmessgerät für das Handgelenk
  • Boso Medicus X Blutdruckmessgerät für den Oberarm

Hochwertige Geräte mit Manschetten in Standartgröße:

  • Omron RS2 (13,5-21,5cm) Blutdruckmessgerät für das Handgelenk
  • Boso Medicus X (22-32cm) Blutdruckmessgerät für den Oberarm
  • Beurer BM 85 (22-36cm) Blutdruckmessgerät für den Oberarm

Hochwertige Geräte mit Manschetten für dünnere Arme:

  • Beurer BC 40 (12,5-21,5cm) Blutdruckmessgerät für das Handgelenk
  • Boso Medicus X (22-32cm) Blutdruckmessgerät für den Oberarm

Hochwertige Geräte mit Manschetten für stärkere Arme:

  • Omron M500 (22-42cm) Blutdruckmessgerät für den Oberarm
  • Beurer BM 85 (22-36cm) Blutdruckmessgerät für den Oberarm

Blutdruckmessgeräte mit sehr großem Speicher:

  • Medisana BU 550 Connect (2 x 500 Messungen) Blutdruckmessgerät für den Oberarm
  • Medisana BW 300 Connect (2 x 180 Messungen) Blutdruckmessgerät für das Handgelenk
  • Omron M500 (2 x 100 Messungen) Blutdruckmessgerät für den Oberarm

Zusammenfassung

blutdruckmessgerät kaufenBlutdruckmessgeräte sind eine hervorragende Variante, um regelmäßige Selbstkontrolle durch zu führen. Es gibt dabei für den Haushalts-Gebrauch halbautomatische oder automatische Optionen, mit digitaler Anzeige. Auch Varianten mit integrierter Bluetooth-Funktion sind verfügbar, so dass eine Verbindung per mobilem Smartphone oder Tablet über eigene Apps aufgebaut werden kann. Viele moderne Geräte verfügen über tolle Zusatsfunktionen, wie zum Beispiel die Anzeige von Puls oder Herzrhythmusstörrungen. Vor dem Einkauf gelten jedoch einige Kriterien zu beachten. Nicht alle Geräte sind für eine langzeitige Kontrolle geeignet, da sie geringe Speicherkapazität besitzen. Ebenso ist es sehr wichtig, die Größe der Manschette zu beachten. Einige Modelle sind mit austauschbaren Manschetten gebaut, so das individuell auf die eigene Oberarm,- oder Handgelenksgröße eine passende Manschette hinzugefügt werden kann. Bei längerem Monitoring sollte auch auf eine hohe Genauigkeit der Werte geachtet werden, welches bei sporadischer Kontrolle eher zweitrangig sein darf. Einige Regeln gilt es auch bei der Anwendung einzuhalten. Das Blutdruckmessgerät soll sich auf Höhe des Herzens befinden, um ungenaue Messwerte zu vermeiden. Häufig werden auch Fehler beim Anlegen der Manschette vorgenommen, dazu gilt vorab die beim Kauf beiliegende Gebrauchsanweisung genau zu lesen. Bei der Vielfallt an Herstellern und Marken mag es einfach sein, die Übersicht zu verlieren. Daher ist es umso wichtiger, vor dem Kauf vergleiche durch zu führen und Kundenrezessionen zu lesen. Unter Einhalt all dieser Punkte und Kriterien wird es dann keine Schwierigkeiten mehr geben, sich für das richtige, und individuell korrekte Gerät zu entscheiden. Preislich liegen die meisten Geräte im Bereich von 20 – 50 Euro, jedoch macht ein Vergleich im Internet von diversen Anbietern, wie etwa Amazon durchaus Sinn. Wir wünschen viel Spaß beim Blutdruck messen!