Akku Rasenmäher Test 2018

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Akku Rasenmäher Test

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen neuen Rasenmäher anzuschaffen, dann sind sie gut beraten, sich diverse Vergleiche anzusehen, Optionen abzuwiegen und so die richtige und beste Entscheidung zu treffen. Die Akku-Rasenmäher Angebote sind bereits so vielfältig, dass der potenzielle Käufer schnell den Überblick verlieren könnte. Neben den herkömmlichen Rasenmäher-Modellen mit Benzinmotor oder Elektro-Kabel gibt es seit wenigen Jahren auch eine dritte Alternative. Akku – Rasenmäher. Die Technologie von Akkus ist bereits so weit vorangeschritten, dass damit sehr leistungsstarke Rasenmäher gebaut werden können, welche zumal in ihrer Lautstärke um einiges leiser sind. Des Weiteren findet keine große Belastung der Umwelt statt, so wie dies bei Benzin-Motoren sein würde. Um gute Schnitte des Rasens zu erzeugen, sind die meisten Akku-Rasenmäher mit einer Spannung des Akkus von ca. 36-40 Volt ausgestattet. In diesem Artikel gehen wir auf diverse wichtige und zu beachtende Punkte bei Akku-Rasenmähern, sowie deren Vorteile und Nachteile ein.

Der Artikel wird sich in folgende Punkte gliedern:

  • 200-jährige Geschichte des Rasenmähers
  • Top 5 Akku-Rasenmäher laut Stiftung Warentest
  • Die Funktionen
  • Der Akku
  • Einsatzgebiet und Vorteile
  • Sicherheit bei Akku-Rasenmähern
  • Pflege von Akku-Rasenmähern
  • Worauf muss beim Kauf geachtet werden?
  • Preise
  • Zusammenfassung

200-jährige Geschichte des Rasenmähers

Kurz wollen wir hier auch auf die historische Geschichte des Rasenmähers eingehen. Vor dessen Entwicklung wurde mit Sense gemäht, oder aber wurden sogar Schafe über die Grünflächen getrieben. Im Jahre 1830 gab es das erste Patent auf einen Rasenmäher für Edwin Beard Budding, einembritischen Textilingenieur. Allerdings handelte es sich bei diesem Model um einen mechanisch betriebenen Spindelmäher, mit dem vor allem große Flächen, wie Sportstäten und große Gärten gemäht wurden. Edwin Beard Budding verkaufe sein Patent bald schon gewinnbringend und es sollte weitere 70 Jahre lang benötigen, bis seine Idee auf die nächste Stufe gehoben wurde. 1902 wurde von Ransomes der erste Motor-betriebene Rasenmäher entwickelt.

Der Siegeszug der elektronischen Rasenmäher begann 1958, als von einem deutschen Hersteller der erste Elektro-Rasenmäher vorgestellt und in ganz Europa vertrieben wurde.

Mit dem Einzug der Forschung und Entwicklung im Bereich der Akkus für elektronische Geräte wie zum Beispiel dem Smartphone, fand auch diese Technologie in anderen Geräten ihre Verwendung. So kam es in den letzten Jahren, dass der Akku-Rasenmäher auf seinem Vormarsch ist.

Akku-Rasenmäher Top 5 auf Grundlage der Stiftung Warentest Testergebnisse

günstige akku rasenmäherBei den Vergleichen und Empfehlungen spezieller Produkte macht es oft Sinn, sich offizielle Testergebnisse zum Vergleich heran zu ziehen. Neben dem offiziellen Fakten-Check gibt es auch Kunden-Resonanzen, welche über ihr Produkt berichten und somit ihre Erfahrungen teilen. Hier stellen wir Ihnen die Top 5 Test-Ergebnisse vor, welche von Stiftung Warentest allesamt mit der Note Sehr Gut (1,0) bewertet wurde.

Wir möchten darauf hinweisen, dass alle Produktinformationen sich auf Angaben de Hersteller beziehen und eventuelle Abweichungen durch Neuauflagen oder Überarbeitungen der Modelle möglich sein können.

Einhell GE-CM 33 Li

Mähen, Lautstärke 79,4 dB(A), Schnittbreite 33 cm, Minimale Schnitthöhe 25 mm, Maximale Schnitthöhe 65 mm, Anzahl einstellbarer Höhenstufen 5, Schnitthöhenverstellung Zentral, Fangboxvolumen 30 l, Empfohlene Flächengröße 200 m², Antriebsart Akku, Akku-Spannung 2 x 18 V, Akku-Art Li-Ion, Akkuladezeit 2,5 h, Mulchen Nein, Seitenauswurf Nein, Laub sammeln Nein, Rasenkamm Nein, Vertikutieren Nein, Rasenlüften Nein, Komfort, Radantrieb Ja, Fangbox Ja, Fangbox-Füllstandsanzeige Ja, Reinigungssystem Nein, Klappbarer Holm Ja, Verstellbare

Griffhöhe Ja, Tragegriff Ja, Akku-Ladestand Nein, Antivibrationssystem Nein, Messerstopp Nein, Zweihand-Sicherheitsschalter Nein, Gewicht 15 kg

Der Einhell GE-CM 33 Li ist der Akku – Rasenmäher Testsieger bei Stiftung Warentest. Er ist besonders geeignet für kleinere Gärten bis zu 200 Quadratmetern. Er überzeugt durchaus mit seiner kompakten Bauform. Besonders auffällig ist, dass er leicht und gut zu führen ist, was sich positiv auf die Handhabung auswirkt. Ein besonderer Vorteil ist, dass die Akkus auch für andere Geräte der Firma Einhell verwendet werden können. Im Allgemeinen Überzeuge dieser Akku-Mäher mit seiner einfachen Bedienung. Seine Funktionen von Mähen und Fangen sind ordentlich bis gut.

Black + Decker CLMA4820L2

Mähen, Lautstärke 80 dB(A), Schnittbreite 48 cm, Minimale Schnitthöhe 38 mm, Maximale Schnitthöhe 100 mm, Anzahl einstellbarer Höhenstufen 7, Schnitthöhenverstellung Zentral, Fangboxvolumen 50 l, Empfohlene Flächengröße 600 m², Antriebsart Akku, Elektrostart Nein, Akku-Kapazität (Ah) 2 Ah, Akku-Kapazität (Wh) 72 Wh, Akku-Spannung 36 V, Akku-Art Li-Ion, Akkuladezeit 1,5 h, Akkulaufzeit 40 min, Mulchen Ja, Seitenauswurf Ja, Laub sammeln Nein, Rasenkamm Nein, Vertikutieren Nein, Rasenlüften Nein, Radantrieb Nein, Fangbox Ja, Fangbox-Füllstandsanzeige Nein, Reinigungssystem Nein, Klappbarer Holm Ja, Verstellbare Griffhöhe Nein, Tragegriff Ja, Akku-Ladestand Nein, Antivibrationssystem Nein, Messerstopp Nein, Zweihand-Sicherheitsschalter Ja, Gewicht 25,95 kg

Zu den großen Stärken des Black + Decker CLMA4820L2 zählen die guten Fangeigenschaften sowie die Mähergebnisse. Ein verstellbarer Holm ermöglicht ein praktisches und zielorientiertes Arbeiten. Er eignet sich besonders für mittelgroße Flächen.

Als Nachteile müssen allerdings genannt werden, dass die Fangbox gelegentlich abfällt, welches ein flüssiges Mähen erschweren kann. Ebenso ist keine Füllstandsanzeige vorhanden.

Al-Ko Moweo 46.5 Li

Mähen, Lautstärke 84,8 dB(A), Schnittbreite 46 cm, Minimale Schnitthöhe 25 mm, Maximale Schnitthöhe 75 mm, Anzahl einstellbarer Höhenstufen 7, Schnitthöhenverstellung Über zwei Achsen, Fangboxvolumen 70 l, Empfohlene Flächengröße 450 m², Antriebsart Akku, Elektrostart Nein, Akku-Kapazität (Ah) 4 Ah, Akku-Kapazität (Wh) 144 Wh, Akku-Spannung 36 V, Akku-Art Li-Ion, Akkuladezeit 1,5 h, Arbeitsfunktionen, Mulchen Nein, Seitenauswurf Nein, Laub sammeln Nein, Rasenkamm Nein, Vertikutieren Nein, Rasenlüften Nein, Radantrieb Nein, Fangbox Ja, Fangbox-Füllstandsanzeige Ja, Reinigungssystem Nein, Klappbarer Holm Nein, Verstellbare Griffhöhe Nein, Tragegriff Nein, Akku-Ladestand Ja, Antivibrationssystem Nein, Messerstopp Nein, Zweihand-Sicherheitsschalter Ja, Gewicht 28 kg

Als ein sehr robuster Mäher darf sich der Al-Ko Moweo 46.5 Li bezeichnen. Diese Robustheit ermöglicht ein großflächiges Mähen mit absolut hervorragenden Mähergebnissen. Auch das Auffangen des Rasenschnittes ist sehr sauber.

Seine Schwächen sind zwar gering, aber sie sind dennoch vorhanden. So berichteten Kunden, dass die Füllstandsanzeige schwer zu lesen sei und ebenso das Mähwerk teilweise klemmt.

Bosch Rotak 32 Li

Batteriespannung 36 V, Ladezeit 0.75 h, Ausschnitthöhe 30 – 60 mm, Empfohlene Rasenfläche 150 m², Gras-Sammel-Volumen 31 L, Schneideweite 320 mm, Gewicht 10200 g

Ebenso mit einer Bestnote von 1,0 im Vergleich von Stiftung Warentest überzeugt der Bosch Rotak 32 Li. Er ist ein kleiner Akku-Rasenmäher, besonders für städtische Kleingärten geeignet. Dafür überzeugt er absolut mit seinem geringen Gewicht von rund bloß zehn Kilogramm.

Gardena PowerMax Li-40/3

Akku-Kapazität (Ah) 2,6 Ah, Akku-Kapazität (Wh) 104 Wh, Akku-Ladestand Ja, Akku-Spannung 40 V, Akku-Art Li-Ion, Akkuladezeit 2 h, Antivibrationssystem Nein, Antriebsart Akku, Anzahl einstellbarer Höhenstufen 10, Empfohlene Flächengröße 280 m², Fangbox Ja, Fangbox-Füllstandsanzeige Ja, Fangboxvolumen 30 l, Gewicht 8,9 kg, Kabelführung Nein, Kabelknickschutz Nein, Klappbarer Holm Ja, Laub sammeln Nein, Lautstärke 73 dB(A), Maximale Schnitthöhe 60 mm, Messerstopp Nein, Minimale Schnitthöhe 20 mm, Mulchen Nein, Radantrieb Nein, Rasenkamm Ja, Rasenlüften Nein, Reinigungssystem Nein, Schnittbreite 32 cm, Schnitthöhenverstellung Zentral, Seitenauswurf Nein, Vertikutieren Nein, Zweihand-Sicherheitsschalter Ja

Das absolute Leichtgewicht unter den Top-Stars ist der Gardena PowerMax Li-40/3. Gerade einmal rund 9 Kilogramm wiegt dieser leicht zu bedienende Rasenmäher. Bei seinen Daten überzeugt er besonders durch gute Ergebnisse im Mähen und Fangen des Grasschnittes. Auch die Handhabung des Fangkorbes ist einfach und simpel. Dieses Model ist eher für kleine Rasenflächen zu empfehlen, dafür überzeugen die Bedienelemente selbst nach längerem Einsatz mit ihrer Einfachheit und leichten Handhabung.

Leider gibt es bei diesem Mäher ein gröberes Manko. Wenn der Fangkorb gut gefüllt ist, neigt der Mäher kippanfällig zu werden, da sich das Gewicht stark auf sein Heck verteilt.

Akku Rasenmäher und ihre Funktionen

Im Allgemeinen darf gesagt werden, dass Akku – Rasenmäher dieselben Funktionen wie herkömmliche Benzinmäher oder Elektromäher bieten. Je nach der Art der Ausstattung, werden Funktionen wie Mähen, Mulchen, Auffangen sowie der Radantrieb geboten.

Um Missverständnisse zu vermeiden, wollen wir eine kurze Begriffsdefinition anbieten.

Beim Mähen, der Mähfunktion, versteht man das simple und einfache Schneiden des Rasens. Es ist die Grundfunktion eines Rasenmähers und unterscheidet sich je nach Modell in der Schneidehöhe.

Mulchen, die Mulch-Funktion, zerschneidet den abgemähten Rasen so klein, dass dieser beim Auswurf rausfliegt und auf dem bereits geschnittenen Rasenpart verteilt wird. Dies hat den Vorteil, dass dieses Gehäckselte als Dünger dient.

Das Auffangen, die Auffangfunktion, besagt, dass ein Auffangkorb mitgeführt werden kann. Dieser Auffangkorb wird direkt hinter dem Auswurf angebracht und fängt geschnittenen Rasen auf, so dass dieser platziert entsorg werden kann.

Unter dem Begriff Radantrieb versteht man eine Hilfe beim Drehen der Räder. Oft wird dabei ein Halter gedrückt und die Räder drehen sich automatisch, was das Vorwärtsbewegen um einiges vereinfacht. Besonders bei Hängen und Steigungen auf der Rasenfläche kann so der körperliche Aufwand minimiert werden.

Der Akku

akku rasenmäher angebotSie sind, so wie der Name schon vermuten lässt, das Um und Auf bei dieser Variante an Rasenmähern. Der Akku. Neben dem globalen Umweltvorteil, dass ihre Schadstoffbelastung so gut wie nicht vorhanden ist, bieten sie auch den Vorteil, dass kein nervendes Kabel einem andauernd den Mäh-Weg blockiert. Zu diesen beiden schon positiven Nebeneffekten, kommen geniale Entwicklungsvorteile. Akkus werden zum überwiegenden Großteil aus Lithium-Ionen gebaut. Diese haben die Eigenschaften von einem leichten Eigengewicht sowie einer Langlebigkeit. Ihre Spannung befindet sich in der Regel zwischen 36 und 40 Volt, so dass auch der gewünschte Mäheffekt bei feuchtem oder höherem Gras erreicht wird. So wie alle Akkus, müssen auch Rasenmäher – Akkus regelmäßig neu aufgeladen werden. Wie diverse Testergebnisse zeigen, ist das Entnehmen einfach zu handhaben und das Aufladen an einem dafür mitgelieferten Ladegerät problemlos an einer Steckdose durch zu führen.

Manche Hersteller vertrauen bei ihrem Akku auf eine Kombination von zwei 18 Volk Akkus miteinander, sodass die gewünschte Spannung ebenfalls erreicht wird. Die Laufzeit eines Akkus ist je nach Modell unterschiedlich, kann allgemein aber mit 2 bis 4 Stunden beantwortet werden. Auch der genaue Einsatz des Akku-Rasenmähers beeinflusst die Akkulaufzeit. Genauere Informationen diesbezüglich lassen sich aus den einzelnen Produktbeschreibungen von Modellen und Herrstellern entnehmen.

Jeder Akku hat eine bestimmte Lebensdauer, zwar ist das Gehäuse kaum zerstörbar, jedoch wird bei hoher Anzahl und langem Mähen bzw. Aufladen irgendwann einmal ein Neukauf und Tausch der Akku unausweichlich werden. Eine Daumenregel besagt hier, dass sich jeder Akku rund 1000 Mal aufladen lässt, bevor er sein Ende erreicht. Auch kann es sein, dass mit zunehmend oftmaligen Aufladen die Power etwas geringer wird.

Miteinhergehend mit einem Akku als Energie-Quelle fallen auch diverse Verschleißteile weg, welche in anderen Modellen vorhanden sind, und regelmäßig getauscht werden müssen. Diese sind unter anderem die Zündkerze, wie sie für Benzin-Antrieb von Nöten ist. Auch Flüssigkeiten-Zufuhr wie Öl und Benzin sind nicht vorhanden.

Die Einsatzgebiete und Vorteile

Durchaus lassen sich einige Vorteile bei Akku-Rasenmähern ablesen. Zum einen überzeugen sie mit einer ungewohnten Leichtigkeit, da schon auf Grund der leichten Akku-Bauart viel Gewicht entfällt. Zum anderen sind sie einfach zum Handhaben, was eine simple Anwendung ermöglicht. Zum anderen, wie schon oben erwähnt, werden störende Situationen, in denen etwa ein Stromkabel zufälligerweise immer im Weg herum liegt entfallen. Auch unangenehme Verbrennungs-Gerüche, wie sie durch Benzin entstehen sind nicht vorhanden. Sämtliche Testergebnisse zeigen ebenso, dass der Geräuschpegel bei Akku-Motoren sich um ein Vielfaches verringert, welches einen positiven Effekt auf das Gehör und die Gesundheit mit sich führt.

Einzig zu beachten gilt die Große der zu mähenden Rasenfläche. Hier sollte eine gute Beratung und ein wichtiges Vorabinformieren stattfinden, damit die Laufzeit auch für die Gesamtfläche ausreichend gewählt wird. Nur so lässt sich ein unnötiges Nachladen und stückweises Mähen vermeiden. Allerdings bieten einige Modelle auch die Option, einen zweiten Akku hinzu zu kaufen und diesen Einbauen zu lassen, sodass sich die Laufzeit dementsprechend vergrößert, bzw. verdoppelt.

Sicherheit bei Akku-Rasenmähern

So wie bei jedem elektronischen Gerät, ist die Frage der Sicherheit und der Sicherheitsvorrichtungen ein prägnantes Thema. Der Schutz des Bedieners soll immer ein wichtiges Auswahlkriterium sein. Die wichtigsten dieser Schutzfunktionen sind anderen Varianten ähnlich oder gleich. So haben Akku-betriebene Rasenmäher einen Bügel, welcher sich am Führungsgestell befindet. Nur wenn dieser gehalten wird, werden Motor und die Schneidemesser im Einklang laufen. Beim Loslassen dieses Bügels stoppt das Messer sofort die Schneidefunktion.

Die Pflege eines Akku-Rasenmähers

Entsprechende und richtige Pflege garantiert lange Freude am Gerät. Um diese Freude zu erreichen, sind beim Akku-Rasenmäher zwar wenige Schritte nötig, aber diese dafür umso wichtiger. Wichtig dabei ist das regelmäßige Warten nach dem Mäh-Vorgang, wozu das Entfernen von Grasresten am Messer und im Innenbereich zählen. Dies kann mit einem Holz aus Stock oder einer Bürste gemacht werden, sollte jedoch nicht mit Drahtbürsten oder anderen sehr harten Materialien gemacht werden, um die Bauteile nicht zu zerkratzen. Das Entfernen von Resten ist wichtig, damit diese nicht eintrocknen und zu Behinderungen beim Mähvorgang führen. Einmal jährlich sollte das Schnittmesser überprüft werden und gegebenenfalls geschliffen werden, um das gewünschte Schnittergebnis bei zu behalten. Das Gehäuse kann zudem regelmäßig mit feuchten Tüchern gereinigt werden. Das Mähgehäuse an sich benötigt soweit keine weitere spezielle Wartung, da im Vergleich zu Benzin-betriebenen Geräten Zündkerze oder Flüssigkeiten gänzlich entfallen.

Für den Akku wird empfohlen, diesen geschützt von Witterungseinflüssen auf zu bewahren. Dazu ist es am besten, diesen im Haus sowie bei Zimmertemperatur aufzubewahren.

Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Wenn Sie sich entschieden haben, sich einen Elektro-Rasenmäher mit Akku zu kaufen, sollten sie sich vorab gut und vor allem richtig informieren. Damit eignen Sie sich schon mal ein wichtiges Wissen an, welches die Auswahl des passenden Modelles erleichtert, des Weiteren können sie verkaufstrügerischen Beratern somit vorbeugen.

Nichts desto trotz gibt es einige Kriterien, die den Kauf beeinflussen und nur unter Berücksichtigung dieser Kriterien kann die bestmögliche Anwendung des neuen Akku-Rasenmähers seine vielfallt entfallen.

akku rasenmäher mit akku und ladegerätWichtig ist es, die Größe der zu mähenden Fläche zu kennen. Denn, wie wir bereits vorangegangen erwähnten haben verschiedene Modelle verschiedene Laufzeiten beim Akku. Für kleinere Flächen reicht bereits eine geringere Akku-Laufzeit, jedoch bei großen Flächen würde eine kurze Laufzeit bloß als störend und unpraktisch empfunden werden. Ebenso ein Kriterium hierfür ist die Schnittbreite des Mähers. Denn es ist klar, dass bei einer breiteren Schnittfläche mehr Fläche in kürzerer Zeit gemäht werden kann. Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass bei Flächen unter 100 Quadratmetern eine Schnittbreite von 30 Zentimetern ausreichend ist, wobei darüber hinaus eine Schnittbreite von bis zu 50 Zentimeter zu empfehlen ist.

Die Lautstärke mag zwar nicht das Hauptkriterium für den Kauf sein, dennoch empfiehlt es sich auch hier diverse Hersteller und deren Angaben zu vergleichen. Hinzu kommt mit Sicherheit die Wohnlage, denn besonders im Stadtgebiet macht es Sinn, sich bewusst für leisere Geräte zu entscheiden. Hingegen im ländlichen Gebiet wird der Aspekt der Lärmstörung eher zweitrangig sein. Die Lautstärke wird dabei in db angegeben, was für Dezibel steht.

Ein weiterer Auswahlpunkt für den Kauf ist die Verstellbarkeit der Schnitthöhe. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn der Rasen verschiedenen wetterbedingten Einflüssen ausgeliefert ist. So kann es sein, dass im Sommer brütende Hitze eine kürzere Höhe benötigt als im regnerischen Spätsommer. Hersteller bieten dafür verschiedene Modelle mit einer drei bis sechsfachen Verstellbarkeit der Schnitthöhe an.

Und nicht zu guter Letzt sollte auch ein Auge auf die Größe des Auffangkorbes geworfen werden. Dieser Korb, mit dem abgeschnittenes Gras aufgefangen wird, kann wahlweise angebracht oder weggelassen werden. Im angebrachten Modus ermöglicht dieser das punktierte, problemlose Entsorgen des Grasschnittes. Ihr Fangvermögen wird dabei in Liter angegeben und ein Vergleichen von Modellen ist dadurch sehr einfach. Je mehr Liter, desto mehr Volumen zum Auffangen. Natürlich wird sich die Größe beim Kauf auch nach der zu bemähenden Fläche richten, aber die Regel besagt – Mehr Volumen, weniger entleeren.

Preise

Die Preise der Modelle variiert je nach Marke des Herstellers und des Set-Umfangs. Bei einem Komplet-Patek, welches den Mäher, den Akku und die Ladestation beinhaltet, beginnen die meisten günstigen Akku-Rasenmäher bei rund 250 Euro. Je nach Ausführung können die Preise dabei deutlich steigen. Ein Vergleichen der Preise sollte unbedingt erfolgen. Dabei muss darauf geachtet werden, ob es sich um Gesamt-Pakete handelt oder lediglich um den Mäher, exklusive Akku und seine Ladestation. Auch gilt die Regel, dass Angebote bei Händlern und Versandhäusern im Internet zumeist preiswerter sind. Amazon gilt hier als gutes Beispiel, auch lassen sich auf Amazon wunderbar einfach verschieden Details der einzelnen Geräte vergleichen.

Im Vergleich zu Benzin,- oder Elektro-Antrieben ist der Anschaffungspreis bei Akku-Rasenmähern etwas höher.

Zusammenfassung

akku rasenmäher vergleichAbschließend können wir ein sehr positives Fazit über Akku – Rasenmäher ziehen. Sie bieten nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch eine Reihe an praktischen Vorteilen. Im Vergleich überzeugen sie mit ihrer Einfachheit, Effektivität, großen Sicherheit sowie der langen Lebenszeit.

Der ständige Kontrollblick auf das Ladekabel entfällt völlig, was eine erhöhte Sicherheit gewährleistet. Ebenso ist ein individuelleres Einsatz-Gebiet möglich, da der Mäher auf keine Steckdose in der näheren Umgebung angewiesen ist. Ihre Wartung ist sehr freundlich und die schmierigen, öligen Hände gehören damit ebenso der Vergangenheit an. Ihre Bauart ermöglicht es, sie Gewichts-arm und kleiner zu bauen, was nicht nur Abstellplatz spart, sondern sie ebenso wendiger und handlicher macht. Zwar nicht lautlos, aber doch sehr leise präsentieren sich ihre Arbeits-Geräusche. Damit schont sich das Gehör und unnötiger Stress mit dem Nachbarn wird ebenso vermieden. Auch das eigentliche Ziel, schönes, zielgenaues Mähen ist bei fast allen Modellen gleich gut oder sogar besser, als bei herkömmlichen Antriebs-Modellen.

Bei den Nachteilen sehen wir, dass der Anschaffungspreis oft etwas über jenem, von Elektro,- oder Benzin-Geräten liegt. Die Mähfläche pro aufgeladenem Akku ist leider begrenzt, und sobald der Akku leer ist, ist ein Aufladen und Warten unausweichlich. Ihre Lebensdauer ist in der Regel zwar hoch, jedoch hat jeder Akku ein absehbares Ende. Bei rund 1000 Mal aufladen soll dann meist auch Schluss sein und ein Akkutausch steht an.

Wir hoffen, dass Ihnen nun nichts mehr im Wege steht, um ein völlig neues Rasenmäh-Gefühl zu bescheren.